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Quellkollektiv e.V.

bausatz


ein bundesweites Netzwerktreffen zum Thema niederschwellige Bauertüchtigung. https://bausatz.heizhaus.org/

Das heizhaus freut sich ungemein auf bausatz, ein bundesweites Netzwerktreffen zum Thema niederschwelige Bauertüchtigung. bausatz will die Stränge zusammenführen, um sowohl bestehenden (sozio)kulturellen Initiativen für die bauliche Verstetigung ihrer Räume eine Unterstützung zu sein, als auch um für zukünftige Gruppierungen die Hürden niedriger zu gestalten. Der Kongress wird sehr achtsam mit Blick auf die umzusetzenden Hygienmaßnahmen durchgeführt.

Ein Projekt des Quellkollektiv e.V. in Kooperation mit dem Verbund offener Werkstätten und dem Urban Lab.

Unser Dank für die Unterstützung geht an den Fonds Soziokultur, die Anstiftung, die Montag Stiftungen Urbane Räume und das Projekt Quartier U1.

https://bausatz.heizhaus.org/




Plakat zum Kunstanschlag

Konsumierst du noch?

Der Kapitalismus frisst die Menschlichkeit.

In der heutigen Welt würden die meisten Großkonzerne nach der Checkliste der WHO als Psychopathen eingestuft werden. Das egozentrische Handeln und die Gier von multinationalen Unternehmen wie Apple, Zara, Audi, Google, Mars, Bayer, Walmart, Shell, JPMorgan und Co. zerstören Gesellschaften und Umwelt. Lebensmittelhersteller wie Unilever und Coca-Cola machen uns mit Zucker und Zusatzstoffen abhängig und krank, verdienen aber Milliarden daran. Genauso wie die Firmen mit dem größten Acker die meisten Agrarsubventionen erhalten, zum Beispiel Aldi mit jährlich fast 1 Million Euro, obwohl sie unsere Böden mit Monokulturen und Pestiziden zerstören. Zugleich holzen Giganten wie Nestle den Regenwald für billiges Palmöl ab, pumpen aus Trockengebieten das Grundwasser, um es in Plastikflaschen zu verkaufen und produzieren Unmengen an Verpackungsmüll. Verantwortung für Hunger, Dürre und Verschmutzung übernehmen sie aber nicht. In Westfleisch-Schlachtereien werden die Arbeiter wie Tiere gehalten und zugleich verursacht die Massentierhaltung ca 20% unserer CO2 Emission. Erntehelfer werden in Pandemie-Zeiten eingeflogen aber das Asylrecht ausgesetzt. Moderne Sklaverei gibt es vielerorts, gern gesehen auch in der Textilindustrie bei Primark, Kik & Co. Die Fast Fashion macht Armut und gleichzeitige Verschwendung möglich. Ein Produktionsvolumen von knapp 130 Milliarden Kleidungsstücken jährlich, damit H&M und Burberry tonnenweise Neuware verbrennen? Da mehr als die Hälfte unserer Kleidung aus Polyester besteht, gerne aus Mineralöl von BP, sind wir selbst für das meiste Mikroplastik im Meer verantwortlich, da wir es herauswaschen. Dafür sind dann Firmen wie Adidas, Puma, Nike, Topshop und Co ganz groß im Greenwashing. Aber nicht nur die, auch die deutsche Automobilindustrie von BMW über Daimler bis zu Mercedes kann das richtig gut. Und die aktuell 3 Milliarden Dividenden bei VW trotz Kurzarbeit, rassistischer Werbung und Forderung einer Abwrackprämie verwundernt dann auch nicht mehr. Genauso wenig wie Datteln 4, denn Kohle macht Kohle, so sieht dass auch RWE. Und da auch Samsung, Nokia, Nintendo und Microsoft an Gewinnsteigerung interessiert sind, wird im Namen der Digitalisierung Raubbau an unserer Erde betrieben. Bei all diesen Tatsachen liegt Depression nicht fern, was wiederum unseren Pharmariesen wie Novartis und Pfizer freuen dürfte, denn deren Pillen machen ja gesund. Und da dass alles noch nicht reicht, liegen Finanzwetten an der Tagesordnung, sogar die Deutsche Bank spielt da mit 50 Billionen mit. Um was es dabei geht? Zum Beispiel um Ernteausfälle und Krieg, was hinsichtlich der Aktien enorme Gewinne einfahren kann. Vor allem wenn der Kriegswaffenexport im Jahr 2019 um 43% zum Vorjahr steigt, ob da wohl auch Diehl nen guten Deal gemacht hat? Und auch während Corona lässt sich der Umsatz steigern, wie man bei Amazon sehen kann, obwohl deren Chef zuvor schon 100 Millionen am Tag verdient hat und gerade einmal 1,2 % Steuern dafür zahlte. Auch Ikea ist gut im Steuersparen, ob über Steueroasen, durch eine vermeintliche Stiftung oder auch einfach Leiharbeiter und niedrige Löhne, den Rest zahlt ja der Staat. Unser Wirtschaftssystem fördert Narzissten und unsere Demokratie wird von Lobbyisten unterwandert. Davon wird nicht mal unser Bildungssystem verschont, was man allein daran sieht, wie DAX-Unternehmen Schule machen. Zwei Drittel dieser, wie Henkel, E-ON, Siemens, Allianz, Continental, SAP uvm. stellen Lern- und Lehrmaterialien zur Verfügung, nicht um Wissen zu vermitteln, sondern um schon bei den Kleinsten Meinung zu machen. Auch in den Wirtschaftswissenschaften sind diese stark vertreten, weswegen der Glaube an das unendliche Wachstum in einer begrenzten Welt noch immer vorherrscht. Deswegen werden die Armen immer ärmer, die Reichen immer Reicher und wir Deutschen immer fetter...oder dümmer? Vielleicht sollten wir statt 9 Milliarden Euro Staatshilfen für die Lufthansa ohne konkrete Auflagen auszugeben, dem Konzern einfach für seine Arbeit applaudieren, bei den Pflegekräften hat es ja auch gereicht. Man könnte mit Fakten wie diesen mehrere Plakatwände füllen und Unmengen an Firmen aufzählen. Deswegen hört nicht auf die Bild, nicht auf die AFD und auch nicht auf Verschwörungsmythen, recherchiert stattdessen selbst und wehrt Euch. Wir sind die Konsumenten.




Plakat zum Kunstanschlag


Oder lebst du schon?
Das Gemeinwohl überstrahlt die Profitgier.

In der Welt von morgen haben wir eine humanitäre, nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise erlernt. Einen großen Schwung in die Richtige Richtung hat uns dabei Greta Thunberg mit FridaysForFuture gegeben, die standhaft ihre Stimmen für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit erhoben haben. Unterstützt von zahlreichen NGO’s wie Greenpeace, Attac, WWF, NABU, Avaaz, Oxfam, Campact uvm. ist beispielsweise der Kohleausstieg Realität geworden. Bewegungen wie die FashionRevolution, FEMNET und Clean Clothes Campaign haben sich für mehr Transparenz in der Modeindustrie eingesetzt, Black lives Matter für die Rassismusbekämpfung, Transition Town für eine Relokalisierung, Zero Waste für weniger Müll, Commons für soziale Gerechtigkeit und alternatives Denken, Agrarwende jetzt und Permakultur für naturgerechte, solidarische Landwirtschaft, wie die Gemeinwohlökonomie und das Degrowth Movement für neues Wirtschaften. Gerade Corona hat vor allem innerhalb der Gesellschaft ein Umdenken gefördert und die Bereitschaft für konsequentes Handeln geebnet. Durch bundesweite Petitionen ist beispielsweise das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt worden, das Lieferketten Gesetz gekommen und die Verkehrswende in Gang gesetzt worden. Der Anfang wurde hier mit Pop-Up Radwegen und dem kostenfreien Nahverkehr gemacht. In Nürnberg hat der Radentscheid und die Critical Mass entschieden zur autofreien Innenstadt und dem Ausbau der Radschnellwege beigetragen. Durch die Abbildung der realen Kosten für die Gesellschaft haben sich die Preise für jegliche Produkte radikal geändert. Nun ist es bei uns preiswerter Lebensmittel bei Ebl, Basic, in kleinen Läden wie Bio&Nah, Zero-Hero, Vollkern, Freivon und auf Bauern-Märkten einzukaufen. Kleidung gibt es nun günstiger bei Glore, Lysu, Avocadostore oder sogar bei kleinen Labels wie YAR, Hartwoch, Jacky Beng, Nkith uvm. Warum? Weil das hier angebotene nachhaltig, sozial und ökologisch hergestellt wird, mit geringem Verpackungsmaterial auskommt und kurze Transportwege hat. Durch das Recht auf Reparatur, welches zum Gesetz wurde, ist auch endlich der verschwenderische Ressourcenverbrauch und die geplante Obsoleszenz bei Elektrogeräten eingeschränkt worden. Die Kreislaufwirtschaft wird jetzt steuerlich gefördert, was SecondHand, Leihmodellen, Tauschmöglichkeiten, Recylingkonzepten wie Reparaturstätten und deren digitalen Plattformen von fairmondo, Kleiderkreisel, Stay Awhile, nebenan und Tauschring bis zu offene Werkstätten und Repair Cafés einen enormen Aufschwung bescherte. Aber nicht nur online sondern auch hier vor Ort haben sich viele etablierte und neue Möglichkeiten aufgetan. Ob zum Einkaufen von Gebrauchtem bei Vinty‘s, Lacola, Flex, Soka und Co., zum Tauschen beim KleiderRausch und diversen Tauschläden oder auch zum Reparieren im heizhaus, Z-Bau und FABlab oder anderen Orten des gemeinschaftlichen und selbstbestimmten Lernens und Arbeitens, die es mittlerweile in jedem Stadtteil zu finden gibt. Mit den Urban Gardening ist auch das Gärtnern und die Naturerfahrung zurück in die Stadt gebracht worden, ob durch den Stadtgarten, die Naturfreunde, das Kollekt Jardin, den interkulturellen Gärten, Wolfsherz uvm. erblüht es bald in jedem Viertel. Auch kreative Stadtgestalter, wieBluepingu, das Urban-Lab, das Quellkollektiv, das N.Ort Kollektiv oder andere haben unsere Metropolregion mit Projekten wie dem Quartier U1, Stadt für Alle, Foodcube, Nachbarschaftsstadt, ÖffentlicherPflanzenNahVerzehr, die Karte von Morgen etc. vorangebracht. Einen spürbaren Wandel gab es auch in der Bildungslandschaft. Die Noten wurden abgeschafft, der Bildungsschwerpunkt liegt dank der Schule im Aufbruch auf der Entfaltung der eigenen Potentiale. Erweitert wird das Ganze durch das Angebot der Schule der Phantasie, der WerkbundWerkstatt und den soziokulturellen Stadtteilläden. Durch das Engagement junger politischer Kräfte, wie beispielsweise der Politbande, wurden mehr Freiräume und bezahlbarer Wohnraum für die Stadtgesellschaft geschaffen. Außerdem stehen Sie für die Reformierung der städtischen Werbeflächen, um kleinen Initiativen, Vereinen und Künstlern, wie kritischen Stimmen Sichtbarkeit zu verschaffen. Somit kurz unser Credo: denkt global, handelt regional. Seht die Welt als Ganzes, Natur und Mensch, zusammen sind wir das Leben.






quellkollektiv

Das Quellkollektiv ist ein Verein von rund 120 Kreativ- und Kulturschaffenden aus dem Raum Nürnberg. Mit den Grundsätzen der Toleranz, Solidarität und Nachhaltigkeit bildet das Kollektiv ein Netzwerk zum gemeinsamen Arbeiten und Austauschen in verschiedenen Projekten.

Seit 2013 ist das Quellkollektiv eine Plattform für gelebte, zukunftsweisende Formen der Arbeit und des Miteinanders, sowie soziale und soziokulturelle Projekte in den Bereichen Stadtentwicklung, Ökologie, Kunst, Kultur und Bildung.

Wir sind als Impulsgeber zu verstehen und wollen Möglichkeitsräume schaffen.